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Technik

Größe spielt ja bekanntlich keine Rolle. Und damit das Thema nochmal auf'n Tisch kommt, hat Sennheiser im Jahr 2008 nach reichlicher Verspätung (es war schon für Sommer 2007 angekündigt) sein neues Richtmikrofon präsentiert: Das Sennheiser MKE 400. Auf den ersten Eindruck ein lächerlich kleines Gerät. Doch obwohl die Keule gerade einmal so groß wie ne Zigarette ist, spielt sie in der gleichen Liga wie das Videomic-Monstrum von Rode. Wie kommt's?
Ganz einfach: Das Mikrofon hält die Versprechen des Herstellers ein. Wir wurden übrigens nicht von Sennheiser gesponsert, oder so. Dieser Text sollte nicht als Schleichwerbung, sondern offenkundige Empfehlung verstanden werden - um sich mal ein bisschen von dem waschigen Hin und Her diverser Diskussions-Foren abzuheben: Nach über acht Monaten Dreharbeiten haben wir mit diesem Mini-Mikro ziemlich gute Erfahrungen gesammelt. Hier ein paar technische Details:


Ausstattung:


Für etwas höhere Ansprüche an einen sauberen Klang (vor allem was die Sprache anbelangt) ist dieses Mikrofon genau das richtige: erschwingliche Preislage, tüntelfrei in der Handhabe und mit Windfell versehen auch bei stürmischen Außenaufnahmen großartig einsetzbar! Durch sein kümmerliches Aussehen achtet man auch praktisch von selbst drauf, dass dem armen Gerät nichts zustößt (im wahrsten Sinne des Wortes) - denn damit kommt das offensichtlich empfindliche Ding weniger gut klar.
Da es an unserem Set durchaus mal hektisch hergeht, hat unser kleines Puschel schon so manche Erschütterung erlitten und inzwischen auch ein wenig seiner Qualität eingebüßt. Mittlerweile ist unser Tonangler auf das Rode NTG-3 umgestiegen: mit Schutzkorb einfach die robustere und eindrucksvollere Art, den Ton einzufangen :-) Nichtsdestotrotz bleibt das kleine Fellviech unser Ersatzmikro vor Ort.