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Technik

Die NV-GS-Reihe von Panasonic hat viele Modelle hervorgebracht. Wir haben uns im Dezember 2006 für das 500er entschieden: Einen kleinen, handlichen Mini-Camcorder für die Zielgruppe der eifrigen Hobbyfilmer ohne höhere Ansprüche. Um den gängen Klischees übermotivierter Kamera-Laien alle Ehre zu machen, haben wir das nagelneue Gerät erstmal bei jeder sich bietenden Möglichkeit ausgepackt und völlig sinn- und planlos die MiniDV-Kassetten vollgedreht und immer wieder überspielt (ein No-Go, das man sich ziemlich schnell einem wachsenden Kassetten-Archiv zuliebe abgewöhnen sollte). Seit unserem ersten großen Projekt - der WL-Produktion "Without Goodbye" - ist die NV-GS 500 von Panasonic offiziell unsere Making-Of-Cam:
An jedem Drehtag mit am Start, hat inzwischen kein Darsteller mehr Hemmungen, den Camcorder vollzuquatschen, oder selbst damit das Geschehen am Set zu filmen. Hier kommt das große Pro des kleinen Camcorders zum Tragen: Er ist seeehr leicht zu bedienen. Im Automatikmodus macht die Kamera quasi in Jedermanns Händen ordentliche Aufnahmen. Was will man mehr?

... manuellen Fokus? Ist sogar möglich, aber nicht sehr praktikabel. Wer gerne mit Tiefenschärfe rumspielt, wird von diesem Camcorder vermutlich eher enttäuscht sein. Obwohl es mit den richtigen Adaptern möglich sein soll, gescheite Objektive einsetzen zu können.

... Drehen bei Dämmerung? Ist natürlich auch möglich, aber die Aufnahmen sind bei schlechten Lichtverhältnissen ziemlich verrauscht. Dafür ist das Bild bei guten Lichtverhältnissen umso hochwertiger für einen Camcorder dieses Kalibers.

Hier ein paar technische Details:

Alles in allem ist die NV-GS 500 ein feines Modell - macht keine Faxen, sondern zuverlässig gute Aufnahmen. Auch ohne externes Mikro liefert die Kamera einen sauberen Klang, den man mangels Kopfhörer-Buchse ohnehin nicht überprüfen könnte (definitiv ein Manko). ABER - dieser Camcorder hat den ultimativen Härtetest bestanden: Als Requisite musste er runterfallen und wurde vom zuständigen Auffänger nicht aufgefangen. Mehrmals. Die Stürze haben dem Gerät ganz offensichtlich nicht geschadet - das gibt doch glatt 9 von 10 Punkten! Zurzeit ist der Camcorder wieder als Making-Of-Kamera bei unserem aktuellen Filmprojekt "Jakobs Weg" im Einsatz. Kurzfilme wie "Sleeping Sophie" haben wir übrigens komplett mit diesem kleinen Fuzzi gedreht.