Unsere D50 hat'n großen Bruder bekommen. Nicht, dass wir unserer Standard-Setfotokamera nicht mehr vertrauen, aber eine Ersatzkamera für Notfälle kann ja nicht falsch sein, haben wir uns gedacht. Seit den Dreharbeiten zur Kurzfilm-Kompilation "Quaintown Quintet" rundet die Nikon D90 unser Foto-Equipment also ab und hat mittlerweile bereits diverse Aufnahmen gemacht. Übrigens nicht nur für's Fotoarchiv - denn die Video-Funktion ist gar nicht mal so schlecht, wie manche Skeptiker uns glauben machen möchten. Hier erstmal ein paar technische Details:
- CMOS-Bildsensor im DX-Format mit 12,3 Megapixel Auflösung
- integriertes Sensorreinigungssystem
- Kaum Bildrauschen von ISO 200 bis 3.200
- HD-Movie-Funktion zur Aufnahme von Motion-JPEG-Filmen
- Live-View mit hochauflösendem 3-Zoll-LCD-Monitor mit 920.000 Bildpunkten
- Umfangreiche kamerainterne Bildbearbeitungsmöglichkeiten
Unser aktuelles Filmprojekt "Jakobs Weg" wird erstmals DSLR-Filmschnipsel beinhaltet. Zwar kommt der bestechend attraktive Look nur als Stilmittel im Prolog und wenigen Mini-Einstellungen zum Einsatz, wird das Ergebnis aber hoffentlich entsprechend aufwertet. Natürlich ist die Nikon D90 nicht gerade handlich für den Einsatz als Filmkamera. Ohne Schulterstativ fällt es schon schwer, das gute Stück ruhig zu halten. Deshalb bleibt der Fotoapparat vorwiegend für Plakat- und Cover-Material im Einsatz.
