Als es darum ging, Equipment für ihre WL-Produktionen zu organisieren, wandten sich Rita K. Wißmann und David J. Lensing an die Abteilung "Neue Medien" des Bocholter Borkener Volksblatt (das lokale Tagesblatt unserer Heimatstadt). Mit dem Anliegen, einen Amateurfilm drehen zu wollen, fanden die Hobbyfilmemacher bei den Redakteuren prompt Anklang und wurden mit einer Canon XM2 samt Stativ als Leihware unterstützt.
Bis dato hatten wir ausschließlich mit einer alten VHS-Kamera sowie unserem handlichen Panasonic-Camcorder gearbeitet. Das XM2-Modell war für uns also Neuland und erwies sich doch als ziemlich tauglich für blutige Anfänger. Hier ein paar technische Details:
- Dreichip-Camcorder mit 470.000 Pixeln
- Super Pixel Shift horizontal und vertikal
- Fluoritobjektiv der L-Serie
- Zoomobjektiv 20fach/100fach
- Optischer Bildstabilisator mit Vari-Angle-Prisma
- Richtungsgenaues Mikrofon mit drei Frequenzeinstellungen
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Manuelle Zweikanal-Tonaussteuerung
Nachdem wir die beiden WL-Produktionen "Without Goodbye" und "Dead Dog's Day" innerhalb eines Jahres abgedreht und in dieser Zeit viel Praxiserfahrung mit der Canon XM2 gesammelt haben, erlauben wir uns hier eine kleine Empfehlung auszusprechen - dieses Modell erfüllt zwei Kriterien, die sehr selten kombiniert werden: Es ist einerseits bedienerfreundlich für Einsteiger, andererseits auch für gehobenere Ansprüche an eine gute Aufnahmequalität geeignet. Von einer Profi-Kamera kann nicht die Rede sein, aber gerade ihre Größe und das robuste Design prädestiniert die Canon XM2 sozusagen für den Einsatz bei experimentellen Amateurfilm-Arbeiten. Für heutige Auflösung-Standards ist das Bild natürlich noch SD in Reinkultur: Längst nicht so scharf, wie wir's inzwischen gewohnt sind. Mit der Canon XH A1s schuf der Hersteller ein würdigen Nachfolger dieses kompakten Gerätes.
