Hier halten wir euch über die Dreharbeiten unseres aktuellen Films "Wir drehen uns" auf dem Laufenden.
Außerdem informieren wir über so einiges, was in Sachen Amateurfilm rund um Bocholt und NRW noch so geht.

Eine Zigarettenlänge Umbaupause. Nachdem sich das Publikum die Hände wundgeklatscht hat, jedem gedankt und die Preisträger gekürt, deren Filmperlen nochmal gezeigt und gefeiert wurden, steht die FiSH-Fiction-Party auf dem Plan. Moderator Axel Ranisch räumt die Bühne des M.A.U.-Clubs für eine Band, die auch gut ins Titty Twister gepasst hätte - die "Messer Chups" aus St. Petersburg... was zuvor geschah...

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Auf die Hörner
06.05.2012

Ka-Bäääm - Themawechsel! Wir drehen einen Wikinger-Film, komplett vor Greenscreen weil komplett ohne Budget. Ohne Schiff und Seemonster, dafür mit Vorstellungskraft und jetzt hör ich auf Bullshit zu plaudern: Erstmal bleibt's natürlich bei der heiteren Coming-Of-Age-Komödie, an der wir gerade werkeln. Wie dieser schräge Wikinger da rein passt? Keine Ahnung. Am besten:

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Block-Party
30.04.2012

Hinter uns liegt ein Drehwochenende, das mehr denn je Zeit und Nerven gekostet hat. Der Aberglaube bestätigt: Drehtage 12 und (vor allem) 13 standen auf der Dispo. Nichtsdestotrotz war's erfolgreich: Über 30 Stunden an sechs vierschiedenen Drehorten mit diversen Darstellern und Statisten. Mit von der Partie: das bewährte Denken-in-Blöcken-System und ein schwarzes Kunststoffbaby.

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Im tiefsten Dickicht in den Aachener Wäldern entsteht zur Zeit ein Kurzfilm der emotionalen Extralative. Die Story über eine junge fragile Frau, die in ihrer Introversion eine Schaufensterpuppe durch den Wald schleift und mit Farben bespritzt, beflügelt fünf Studenten der FH Aachen (namentlich: Kevin Ramolla, Miriam Schmalen, Lisa Wiedemann, Vera Schouten, Marina Brockhoff) zu dem Kurzfilmprojekt, zu dem ihr hier mehr erfahrt...

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Kevin allein unterwegs: Über 2000 Kilometer weit weg entführte den Amateurfilmemacher vor kurzem neben dem Besuch eines sehr guten Freundes in Belgrad auch das dortige, alljährliche Kurzfilmfestival mit dem diesjährigen Motto "Timeless". Über fünf Tage hinweg wurde eine große Reihe studentischer und amateurproduktioneller Kurzfilme lokaler als auch internationaler Natur ausgestrahlt. Hier liefert Kevin Ramolla einen kleinen Programmeinblick...

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Heimspiel
01.04.2012

Am 25. November 2011 gab Philipp Poisel ein Konzert im Reeser Bürgerhaus zum Besten. Rees, die Stadt in der Poisel seinen ersten Maikäfer sah. In seiner Band spielte an jenem Abend, wie so oft, Florian Ostertag mit, seinerseits toller Musiker, der mit seinen englischsprachigen Songs zurzeit (mal wieder) auf Tour ist. Zwei Ostertag-Songs schallten gestern Abend noch im Bürgerhaus Rees aus den Boxen. Womit wir endlich zum Thema kommen...

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Unlängst im offenen Cabrio: Dat Soffel kurbelt die Seitenscheibe runter, um vor Drehstart ihr Kaugummi loszuwerden. Wenige Stunden später: Als Catering wird geradezu ätzend scharfe Dialovo-Pizza und selbstgemachter Waldmeister-Likör serviert. Danach: Fickende Frösche auf der Fußmatte zum nächsten Drehort - liebe Freunde des selbstgedrehten Films, das WE war fantastisch!

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Ein Film ohne 3D-Effekte oder prominenten Starfaktor wird vor vollbesetztem Saal aufgeführt - da geht's doch nicht mit rechten Dingen, sondern Pfusch oder Magie zu. Entweder das, oooder es ist das alljährliche Familientreffen der D-Movie-Sippschaft samt Anhang im gemieteten Kino zur besten Sendezeit. Mit "Jakobs Weg" haben wir dieses Mal versucht, die Messelatte für künftige Produktionen noch'n Stück höher zu legen. Mit dabei: Viele neue Gesichter!

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72 Tage zählt dieses Jahr heute. An 5 Tagen haben wir davon bereits für unser aktuelles Projekt gedreht. Laut Plan nur noch 66 weitere Drehtage und das Ding ist im Kasten. In 5 Tagen findet die Premiere unseres letzten Films statt. Dafür haben wir nur 27 Tage gedreht, obwohl 40 Drehtage geplant waren. In 11 Tagen steigt dann das nächste große Drehwochenende, wieder für's aktuelle Projekt. Es folgt ein Update zum gestrigen Tag.

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Im vergangenen Jahr trafen wir den Oscarpreisträger Anthony Dod Mantle bei der Verleihung des Marburger Kamerapreises in der altertümlichen Oberstadt. Vorgestern wurde Agnés Godard von der Jury in Marburg ausgezeichnet und ist damit die zweite Preisträgerin in der Geschichte des Marburger Kamerapreises. David J. Lensing sprach mit der "35 Rum"-Kamerafrau über die Digitaltechnik im Film.

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Man kann auf viele Weisen nutzlos am Set rumhängen: Manuel liest Fun Facts aus'm iPhone vor, Phil penetriert die Nebelmaschine, Jannes hüpft halbnackt durch die Gegend, Sarah beschmiert die Tagesdispo mit obskuren Kritzeleien, Maren "Big G" nistet sich in einem Kokon aus Wolldecken vor dem Heißlüfter ein, Denise baumelt kopfüber von der Decke - so sah's beim letzten Drehtag aus. Trotzdem haben wir'n bisschen was geschafft.

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Fredos Debüt
13.02.2012

Vergleichen wir unser aktuelles Filmprojekt mal mit einem Entenküken. Das Ausbrüten entspricht dem Schreiben des Drehbuchs, mit dem Drehstart ist das kleine Biest geschlüpft, ein paar Drehtage lang darf es laufen lernen, ein bisschen unbeholfen im Nest herumstolpern, ohne große Anstrengungen bewältigen zu müssen - doch jetzt wird das Küken mit Arschtritt aus dem Nest gekickt, damit es endlich flügge wird. Gemeint sind wohlgemerkt nicht die hiesigen Enten, die gemütlich im Schilf aufwachsen, sondern die Hardliner-Schnabelträger, die in der "Unsere Erde"-Doku all ihre Stunts selbst gemacht haben!

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99 Stunden, 99 Sekunden, 9999 Euro. Die Schlagwörter des jährlichen 99Fire-Film Awards. Wer noch nichts davon gehört hat, hier die Regeln. Mit dem Beitrag "Aufwärts" hat sich Kevin Ramolla zusammen mit Kommilitone Chris Dominik dieses Jahr im Namen von D-Movie bei dem Spektakel beworben. Mehr Infos zu den 4,125 Tagen Eile und Kälte gibt's wie immer hier!

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Sie war ein Oldtimer unter den Ihrigen, ein nostalgisches Sammlerstück, wenn nicht gar das letzte Modell ihrer Art und eine scheißteure Rarität, die uns endlich das Budget für einen richtigen Film eingebracht hätte. Doch statt das Ding von einem Fachmann wertschätzen zu lassen, es eigenhändig auf'm Trödelmarkt zu verscherbeln, oder einfach nur für die Nachwelt aufzubewahren, haben wir uns zwei Fäustel-Hammer geschnappt und nun ja... was man damit halt so macht.

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Aus dem guten Vorsatz, ein paar Gänge zurück zu schalten und die Filmerei mal'n bisschen schleifen zu lassen, ist das handfeste Vorhaben geworden, clean in den Drehstart des nächsten Mammutsprojekts zu gehen. In diesem Zusammenhang heißt clean: Frei von Parallelprojekten! Also erstmal den Kleinscheiß, der noch so in der Mache ist, fertig stellen - und damit ist nicht nur das DVD-Paket "Jakobs Weg" gemeint.

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Frohes Neues!
01.01.2012

Was war im letzten Jahr los? An 27 Tagen haben wir den knapp 70-minütigen "Jakobs Weg" abgedreht, erste Erfahrung mit einer professionellen Maskenbildnerin und der Zerstörung eines Autos mit Hammern gesammelt und - ja! - endlich mal Catering am Nachtschalter von McDonalds bezogen. Weil uns die Aufregung langsam abgeht, sparten wir uns den Stress, den Film noch im gleichen Jahr vorführtauglich zu machen. Stattdessen zeigen wir ihn im März. Und das wär's dann von uns, im Jahr 2012?

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What next!?
21.12.2011

Gestern blieb das Licht in der Bäckerei Lensing nach Ladenschluß eingeschaltet. Der Kaffee-Automat brodelte sich einen Wolf. Stühle wurden gerückt, Tische verschoben und zahlreiche Unterlagen ausgeteilt... was war da los? Der ultimative Brainstorm war los - viele Worte, von denen nur ein Bruchteil heiße Luft waren, und Ergebnisse, die vielversprechend sind: Nächstes Jahr dreh'n wir was Großes!

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So herrlich unkonventionell können Amateurfilm-Dreharbeiten in der Provinz laufen: Wenn die Maske nicht zum Set kommen kann, dann kommen die Darsteller halt zur Maske - und danach erst zum Set, das diesmal im Keller irgendeiner Bäckerei in dem schönen Dörfchen Spork angesiedelt war. Was wir da neben dumm gucken noch so getrieben haben, erfahrt ihr nach einem gezielten Klick auf's nächste Wörtchen:

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Farbe fertig.
24.11.2011

Der Drehstuhl am Schnittpult ist lecker warm gesessen, die Tischplatte voller Flecken halbherzig verdrückter Mahlzeiten, die Buchstaben von der Tastatur vor Abnutzung abgerubbelt - eees läuft: Nachdem Outtakes, Trailer und Making Of fertig geschnitten wurden, ist nun auch die Farbkorrektur des eigentlichen Hauptfilms "Jakobs Weg" abgeschlossen - jetzt fehlt "nur" noch die Mucke. Während unsere Komponisten also fleißig am Soundtrack werkeln, drehen wir noch'n Kurzen.

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Das 5. Unlimited-Festival ist gerade vorbei, da wird im CBE nochmal das Best Of gezeigt - und was gibt es Schöneres, als bei ein paar Kölsch und guter Gesellschaft diverse Kurzfilme auf großer Leinwand zu sehen? Also hat sich ein hartgesottener Teil der D-Movie-Clique - teilweise auf Krücken - an diesem bitterkalten Novemberabend aufgemacht, an dem Spektakel teilzunehmen. Und zack, wenige Stunden später gibt's hier ein paar Eindrücke vom Festival!

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Seit dem 18. September ist unser aktuelles Filmprojekt "Jakobs Weg" bereits abgedreht. Seitdem gab's kaum Neues aus der Postproduktion - es wurde ruhig um die Tragikomödie mit Reeser Lokalanstrich, während andere Kurzfilmprojekt aufblühten. Jetzt melden wir uns endlich zurück - mit sichtlichen Fortschritten und einer exklusiven Vorschau auf unsere nächste Premiere! Neunzig Sekunden dauert der Clip und verrät nur so viel...

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Neun Monate haben die Dreharbeiten zu "Jakobs Weg" gedauert. Inzwischen ist der Rohschnitt fertig - 67 Minuten - die Outtakes wurden auf's Best Of dezimiert - 8 Minuten - und das Making Of ist eine offene Baustelle. Stundenweise Material gilt es zu sichten, während Thomas Feldmann und Kevin Ramolla sich in Dingden schon um den Soundtrack zu unserem Drama kümmern. Trotzdem bleibt ja noch Zeit, für einen neuen Kurzfilm...

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Über 200 Jugendliche und junge Erwachsene haben sich daran beteiligt: Die 23. Videoaktion "No Clip" - dieses Mal zum Thema "Verboten" - feierte heute Kinopremiere in Wuppertal. Die Amateurfilmgruppe D-Movie war mit ihrem Beitrag "Käfighaltung" mit am Start. Und neben diesem kleinen Highlight gibt's noch eine bahnbrechende Neuigkeit!

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Verboten!
05.10.2011

Zu diesem alles und nichts sagendem Thema kreieren wir gerade ein Kurzfilmchen. Denn warum nicht mal spontan? Das Medienprojekt Wuppertal hat den Anstoß gegeben, wir sind losgerollt: mit neuen Gesichtern, einer kruden Idee und einem geradezu experimentellen Konzept. Langsam pirschen wir uns an die große, bunte Welt der...

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Wieder am Ende
19.09.2011

Immer dieses Bangen, dass ja doch noch was schief gehen könnte - von Wochenende zu Wochenende, ob gedreht wird, oder nicht: solange ein großes Projekt noch offen ist, bleibt die Aufregung. Doch welch Glück, bis jetzt konnten wir noch jeden Film abdrehen. So auch "Jakobs Weg". Unsere etwa einstündige Tragikomödie ist im Kasten, wie man so schön sagt. Nach einem ereignisreichen und langwierigen Wochenende.

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