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An diesem Kurzfilm saß D-Movie-Allrounder Kevin Ramolla aufgrund eifriger Charakteranalyse der einzelnen Figuren und dem Problem, dass er vor seinem allerersten Drehbuch stand, ein wenig länger. Neben seinen Tätigkeiten hinter der Kamera war Kevin dann bei den Dreharbieten auch vor der Kamera schwer aktiv: als Hauptdarsteller. Da der Film sich zu einem Großteil aus Outdoor-Szenen zusammensetzt - diverse Situation spielen sich im Wald oder direkt in der fiktiven Stadt Quaintown ab -  waren die Drehtage stets sehr abhängig vom Wetter, das uns auch mehr als einmal ordentlich im Stich ließ. Nichtsdestotrotz wurde Kevins erster Kurzfilm, in dem Jasmin Singh übrigens die weibliche Hauptrolle spielt und damit ihr Leinwand-Debüt gab, rechtzeitig fertig, um am 19. März 2011 im Bocholter Kinodrom uraufgeführt zu werden.

Zum Inhalt: Kaum ist der namenlose Forestboy aus den Klauen seiner  abgedrehten Familie, die seit Jahren im Wald wohnt, entkommen, beginnt für ihn das harte und unbekannte Leben in der nicht minder abgedrehten Stadt Quaintown. Mit einer üblen Narbe im Gesicht und seiner Axt in der Tasche, beginnt er, in einem Sägewerk zu arbeiten und versucht, seine Vergangenheit endlich hinter sich zu lassen - wird von ihr allerdings schneller wieder eingeholt, als ihm lieb ist.

Dieser Film ist eine Episode der Kurzfilm-Kompilation "Quaintown Quintet".