<< 3 1/2 Minuten Berlin
Wasser für junges Gemüse >>
Filme

Was haben Marc Schießer und David J. Lensing mit Jack Bauer gemeinsam? Ihnen bleiben nur 24 Stunden Zeit. Um entweder die Welt vor Terroristen zu beschützen (das überlassen wir mal Kiefer Sutherland), oder halt einen kleinen Film zu drehen. Mit eben diesem Vorhaben standen sie beim 24-Stunden-Filmfestival „Manifest“ in Wuppertal wohlgemerkt nicht alleine da. Im Gegenteil: 20 Konkurrenten galt es im Wettbewerb um den besten Kurzfilm auszustechen – was ihnen letztendlich nicht gelang: Mit dem Jurypreis wurde bei der Premiere aller Beiträge schließlich ein stilsicherer Werbefilm für Organspende honoriert.

Am 06. Juni fiel kurz nach zehn Uhr morgens der Startschuss. Die nach Losverfahren kombinierten Zweiergruppen brachen auf, um innerhalb eines Tages einen Film zu realisieren. Konzeption, Dreh, Schnitt und Abgabe innerhalb von 24 Stunden. Da bleibt nicht viel Zeit für die Kennenlern-Phase. Stattdessen einigten sich Marc Schießer – bis dato 23-jähriger Wuppertaler – und David J. Lensing – bis dato 20-jähriger Bocholter – zügig auf eine Idee und machten sich mit geringsten Mitteln an die Umsetzung. Ein paar Regeln gab’s zu beachten:


Herausgekommen ist ein 5-minütiger Film über ein armes Schwein, das von einem groben Widerling gekidnappt und drangsaliert wird. Der Kurzfilm lief am 17. April 2010 auf dem Filmfestival im Stadthaft Rostock (FiSH X) und am 21. Mai 2010 bei der "Werkstatt der jungen Filmszene" in Wiesbaden.