Zum Inhalt:
In der dunkelsten Nacht des Jahres, Neumond im Dezember, schreckt der kleine Todd aus dem Schlaf. Ängstlich klettert er aus dem Bett und schleicht zum Fenster. Mit einer bösen Vorahnung streift der den Vorhang zur Seite und sieht etwas, dass ihm das Blut in den Adern gefrierten lässt. Vor Schreck flüchtet er in das Zimmer seiner Schwester, doch die hat keine Zeit für ihren kleinen Bruder und seine wilden Fantasien. Sie will abhauen - bevor ihr Vater nach Hause kommt. Dafür ist es jedoch zu spät, denn der Vater ist früher zurück, als erwartet. Und er ist nicht allein.
Hintergrund:
Mit ihrer Kurzfilmkompilation "Quaintown Quintet" wollten die Amateurfilmer David J. Lensing und Kevin Ramolla ein krudes, bizarres Bild von der fiktiven Stadt namens Quaintown entwerfen. Klar, dass es da an einem gewissen Monster-Faktor nicht fehlen darf. Also haben die Filmemacher wortwörtlich gewürfelt, wer sich um die Zombies und wer sich um die Vampire kümmert. Ergebnis: David J. Lensing liefert mit "Bound bride" seinen ersten, waschechten Genrefilm ab, in dem ein Kerl mit Latexglatze und Kunststoffzähnen versucht, wie Nosferatu auszusehen.
Wissenswertes:
>> Der Film wurde im Hause der Großeltern Lensing gedreht, eine Location die über 100 Jahre auf'm Buckel hat
>> Unser Kinderdarsteller Carlo Tebroke (bekannt aus Without Goodbye und Dead Dog's Day) hat hier seine erste Sprechrolle
Buch/Regie/Kamera/Schnitt/Produktion: David J. Lensing
Soundtrack: Thomas Feldmann
Darsteller: u.a. Nina Kierdorf und Günter Thebingbuß
