<< Radio valentine
Sleeping Sophie >>
Filme

Wir schreiben den 18. April 2009. Die Kneipe "New Orleans" in Rhede hat an diesem Samstagmittag wie immer geschlossen. Trotzdem tummelt sich ne Band auf der Bühne: Bassist, Schlagzeuger, Gittarist und zwei Sänger sitzen da seit neun Uhr morgens und spielen ein und das selbe Lied stundenlang rauf und runter. So langsam kann's keiner mehr hören - das wird auch der Grund sein, warum sich die Statisten an der Theke mit der Zeit heimlich verdrücken. Es dauert über vier Stunden, bis die Szene für "Random shot", in der Ricky Briskow mit seiner Band den Song "Room No. 12" spielt, endlich im Kasten ist.

Dann ist Drehschluss. Bis 15:00 Uhr müssen wir aus dem Laden raus sein, weil er dann öffnet. Uns bleiben Pi mal Daumen anderthalb Stunden. Abgesehen von der Band und drei Kameramännern sind alle weg. Keiner hat noch wirklich Bock, aber wo wir schonmal hier sind, mit all dem Equipment und dieser coolen Location ... drehen wir noch eben ein Musikvideo! Immerhin dürfen die frustrierten Musiker dazu endlich mal'n andern Song spielen. Und zwar "Paranoid but loved". Zweimal haben die Jungs (und Anne) das Lied zum Besten gegeben. Gefilmt aus drei Perspektiven gab das genug Material um ein Musikvideo zu dem Titelsong des Thrillers "The Junkie Park delivery" zu drehen - versehen mit einigen Filmausschnitten ist "Paranoid but loved" hier zu betrachten: