Die Würfel haben gesprochen und neben der Vampir-Episode von David J. Lensing mangelt es im verrückten Quaintown natürlich auch nicht an einer Zombie-Epidemie, um die sich Kevin Ramolla bemüht hat. Wir stehen natürlich noch am Anfang der Infektionswelle, da die anderen Episoden ohne Betroffenheit ansonsten nicht stattgefunden hätten. Damit der Film seinem FSK 16-Siegel auch gerecht wird, jonglieren die Darsteller hier mit nicht zu wenig Blut und Fleisch - was jetzt natürlich nicht wörtlich zu nehmen ist. Bei einem dieser Drehtage durfte übrigens Daves bestes Hemd dran glauben. Dank Kevins vorbildlicher Sorgfalt im Umgang mit Kunstblut wanderte das gute Stück nach dem Dreh nicht zurück in den Schrank, sondern straight in die Requisiten-Kiste, wo es noch heute verweilt, um immer wieder für blutige Aktionen vor der Cam hervorgezaubert zu werden. Sophie K. Lensing, Daves Schwester (besser bekannt als "dat Soffel") feierte nach jahrelanger Theatererfahrung in diesem Film übrigens ihre erste D-Movie-Hauptrolle - als Zombie in Quaintown, welch Ehre!
Zum Inhalt: Was tun, wenn die eigene Verlobte sich langsam in einen Zombie verwandelt? Tom Wiscut, ein weiterer sonderbarer Einwohner Quaintowns hat seine eigene Lösung für solch ein Problem gefunden und sperrt die infizierte Mia kurzerhand im eigenen häuslichen Keller ein. Doch genauso gern wie Mia aus dem Keller und Haus ausbrechen würde, wollen andere Leute anscheinend hinein. Für Tom beginnt ein etwas skurrileres Beziehungsdrama, als die meisten Paare es erleben.
Dieser Film ist eine Episode der Kurzfilm-Kompilation "Quaintown Quintet".
