Ein Kurzfilm, dessen Handlung sich überwiegend in einer Einzimmer-Wohnung abspielt - für dieses Projekt konnte Amateurfilmer David J. Lensing fünf junge Darsteller gewinnen, die er im Rahmen seiner Ausbildung in einem Kölner Verlagshaus kennen gelernt hat. Mit vielen Anspielungen auf die großen Vorbilder gespickt, stellt dieses Filmchen nicht zuletzt eine Hommage an "Rope" dar, ist für sich genommen aber eher ein weniger ernst zunehmender D-Movie, der in erster Linie unterhalten soll. Ein "Spaß-Projekt für zwischendurch", das für seine Dauer von 20 Minuten eine verdammt lange Drehzeit auf'm Buckel hat:
Über acht Monate dauerte es, das Ding abzudrehen. Der Titel leitet sich übrigens aus dem Englischen her: Dort sagt man salopp statt "That's a girl!" einfach "Attagirl!" - und meint damit schlichtweg: "Braves Mädchen!" Uraufgeführt wurde der Film auf der Premiere der Kompilation "Quaintown Quintet" am 19. März 2011 im Bocholter Kinodrom - als Vorfilm.
Zum Inhalt: Robert Kink ist ein sonderbarer Einzelgänger, der eines Tages aus Langeweile eine Mitschülerin entführt. Aber nicht irgendeine, sondern die Tochter des Schulleiters und ganz nebenbei seine Exfreundin. Robert hält sie in seiner Einzimmer-Wohnung gefangen, bis ein paar Tage später plötzlich seine aktuelle Freundin und zwei Ermittler auf seiner Fußmatte stehen. Ab jetzt wird's eng für Robert Kink.
